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Musical in Berlin

Sehn wir doch das Große aller Zeiten / Auf den Brettern, die die Welt bedeuten.

(Schiller)

Begeben Sie sich auf eine Reise und lassen Sie sich von einer Welle der Melodien treiben. Genießen Sie Schauspiel, Gesang, Tanz und Musik in einem einzigen Handlungsrahmen! Berlin ist vielseitig, verrückt, grenzenlos und bietet spannende Attraktionen! Eine Stadt für alle Individualisten, Romantiker sowie Kunstfanatiker. Genießen Sie einzigartige Aufführungen auf den Brettern, die die Welt bedeuten und lassen Sie sich verzaubern!

Musicals – mehr als nur leichte Unterhaltung

Historische Begebenheiten, Utopien, Sagen, Legenden, Phantasien und das unversiegbare Wesen der Liebe bieten den Stoff, aus welchem erfolgreiche Musicals gemacht werden. Tapfere Helden, schöne Menschen, Gauner, Halunken, liebende sowie verlorene Seelen sind die Protagonisten in den Stücken, deren Sinn und Zweck nicht nur die Unterhaltung ist. Auch wenn die Musicals oftmals als leichte Musenkost abgetan werden, sind es zumeist doch Bühnenwerke mit belehrenden Inhalten.
So prangerte das 1967 erstmals aufgeführte Musical Hair den Vietnamkrieg sowie die veralteten gesellschaftlichen Normen und Strukturen an. Das 1992 uraufgeführte Musical Elisabeth bringt dem Rezipienten sekundär interessante Aspekte der österreichischen Kaiserin näher, deren Lebenslauf in den 1960er Jahre-Film Sissi noch als kitschig und romantisierend dargestellt wurde.
Ob nun belehrend oder unterhaltend – für beide Musicalvarianten lassen sich genügend Beispiele finden. Eines haben sie jedoch gemein: Ihr Ursprung liegt in den Operetten und Singspielen des 18. und 19. Jahrhunderts.

Musical Theater in Berlin

Das Stage Theater des Westens in Berlin Charlottenburg besticht durch ein einzigartiges Programm sowie ausgewählte Musicals. Die prunkvolle Kulturstätte umfasst um die 1.600 Sitzplätze und begeistert sein Publikum mit Charme sowie Liebe fürs Detail. Ob TANZ DER VAMPIRE, LES MISERABLES, AIDA, DER SCHUH DES MANITU oder die GEFÄHRTEN – wer einzigartige Bühnenproduktionen sucht, wird im Stage Theater des Westens fündig werden.

Das Stage Theater am Potsdamer Platz befindet sich im Herzen Berlins und ist eine der meist besuchten Attraktionen dieser Hauptstadt. Die prunkvolle Institution verzaubert durch seine 35 m hohe und vollständig verglaste Foyerhalle, deren Freitreppe über 6 Geschosse reicht. Genießen Sie Kunst und Entertainment bei den hochgelobten Musicals Hinterm Horizont und MOZART SUPERSTAR – Musik und Leben eines Genies.

Die tradierte Schauspielstätte entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einem hochkulturellen Standpunkt im Herzen Berlins. Eine Örtlichkeit, welche sich demütig sowie respektvoll vor der Historie verneigt und jeder Veranstaltung eine einzigartige Heimat bietet. Musicals wie All you need is love! – das Beatles-Musical, Elisabeth – das Musical, Hair – das Musical und Daddy Cool – das Boney M.-Musical, Die Schneekönigin – das Musical und Bibi Blocksberg – Hexen Hexen überall! finden hier ein zu Hause.

Der Friedrichstadt-Palast wurde 1984 als Revuetheater mit modernster Bühnentechnik in Berlin Mitte eröffnet. Das Schauspielhaus sowie das zugehörige Ensemble gehört mit zu den führenden Häusern, welche diese Kunstform darbieten. Der Name der Stätte findet seinen Ursprung in einem unweit gelegenen und fast zweihundert Jahre alten Zirkus- und Theaterbau, welches ab 1947 zum Friedrichstadt-Palast wurde. In diesen Tagen besticht das Haus durch eine einzigartiges Programm und verzaubert mit THE WYLD und THE ONE GRAND SHOW.

Ihr Hotel und die Theater

Ihr Hotel – das arcona LIVING GOETHE87

Hotelausstattung

  • 47 Studios in 4 unterschiedlichen Kategorien
  • Komfortabel ausgestattet mit kompletter Küchenzeile, ausreichend Schrankraum,
    WLAN, Telefon- und Faxanschluss, DVD-Player, Flatscreen-TV und gemütlichen Sitzecken
  • Kleiner Fitnessraum
  • Tiefgaragenstellplätze je nach Verfügbarkeit
  • Wasch- und Trockenraum

Zimmeraustattung

  • komplette Küchenzeile
  • gemütliche Sitzecke
  • Flattscreen, WLAN und Dusche
  • moderne Komfortzimmer
  • schallisolierte Fenster
  • TV mit Sky Paket

Unsere Hotelzimmer

Studio Elfchen

Es erwarten Sie 65 exklusive und moderne Zimmer zwischen 22 m² bis 24 m², welche nach des Schweizer Minergie Standards gebaut wurden.

Studio Ballade

In unseren modernen, nach Schweizer Minergie Standard gebauten Superior Zimmern können mit 22 m² bis 24 m² auf höchstem Niveau entspannen.

Studio Sonette

Ausreichend Platz zum entspannen finden Sie in den offen gestalteten Junior Suiten/Apartments mit teils integrierter Kitchenette.

Studio Ode

Unsere hellen und grosszügigen Suiten/Apartments bieten Ihnen mit 42 m² bis 51 m² ausreichend Platz zum wohlfühlen und entspannen.

Die Geschichte des Musicals

Musical ist eine Kurzform der englischen Begriffe Musical Drama, Musical Comedy und Musical Play. Damit sind die drei Darstellungsformen Drama, Komödie und Schauspiel gemeint, welche durch die bedeutungsvolle Konstituente Musik ergänzt wurden. Im Grunde müssten alle Musicals in diese Gattungen eingeteilt werden, doch der Begriff Musical hat sich nach einer gewissen Zeit im Sprachgebrauch manifestiert. Die theaterwissenschaftliche Definition lautet: „Ein Musical ist eine populär und zeitgemäß aufgeführte Theaterproduktion, die aus Live-Darbietungen in den Bereichen Schauspiel, Tanz, Gesang und Musik besteht.“

Bereits in Barockopern waren diese Elemente zu finden und auch Mozart nutzte diese, um seine Werke Zauberflöte, Don Giovanni und Die Hochzeit des Figaro zu inszenieren. Allerdings benutzte man in dieser Zeit Begrifflichkeiten wie Singspiel oder komische Oper für die Stücke des 18. Jahrhunderts. Ab dem 19. Jahrhundert kam das Genre der Operette hinzu. Dieses beinhaltet einfache und leicht zu durchschauende Charaktere sowie Handlungsstränge und endet zumeist gut. Im besten Falle redet man von unterhaltender Volkskunst.

Der Broadway

Das Musical bildet eine individuelle Klasse und ist keine Weiterentwicklung der komischen Oper, der Operette oder des Singspiels. Es soll die neuen Bedürfnisse der Rezipienten befriedigen und gilt somit als progressive künstlerische Modeströmung. Das Musical ist eine Antwort auf die Entwicklung der Musikgeschichte, in welcher es immer wieder neue Stilrichtungen gab. Der Geburtsort des Musicals ist das New York des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts.

New York war zu dieser Zeit ein Sammelbecken der Einwanderer, welche aus vielen verschiedenen Ländern und Regionen der Erde in die neue Welt kamen. Viele brachten ihre musikalischen Kulturgüter in die neu entstandene Gattung ein und so wurden Jazz, Swing, Blues, Country sowie Folklore-Elemente verarbeitet. Bei der künstlerischen Gestaltung hielten Versatzstücke aus Londoner sowie Pariser Revue- und Varietétheatern ebenso Einzug wie Operette, Ballett und Wild.

Im Laufe der Zeit setzte sich das neue Genre durch und verbannte die üblichen Operetten von den New Yorker Bühnen am Broadway. Im Jahre 1904 wurde das Stück Little Johnny Jones inszeniert, welches sich stark von den europäisch geprägten Operettenvorbildern abhob und eine amerikanisierte Geschichte erzählte. Die Werke Very Good Eddie (1915) sowie Oh, Lady! Lady! (1918) hatten ihr Fundament in der damaligen Zeit und im amerikanischen Lebensgefühl. Diese alltäglichen Geschichten und die Nähe zum Publikum läuteten den Siegeszug der Musicals ein.

Start einer neuen Musicalära

Das Show Boat war eines der modernsten Musicals und wird auch heute noch aufgeführt. Durch seine neue Art der Darstellung differenzierte sich das Stück von den gängigen Musikkomödien der 1920er. Die Rezipienten sollten mit einer durchgängigen Handlung und mit einer ernsthaften Geschichte begeistert werden, welche von singenden Darstellern erzählt werden sollte.

Der Handlungsort ist ein Theaterschiff, welche im 19. Jahrhundert die Flüsse der USA befuhren und sehr beliebt waren. Das Show Boat spielt in dieser Zeit und umfasst Themen wie Liebesleid, Rassendiskriminierung, Trunk- und Spielsucht und die Schattenseiten des Showgeschäfts. Nichtsdestotrotz findet die Geschichte ein glückliches Ende, was als Zugeständnis an das Publikum gesehen werden kann.

Insgesamt gilt das Show Boat als Wegweiser für alle weiteren Musicals, denn Musik-, Tanz-, Sing- und Sprechteile bildeten zum ersten mal eine Einheit und dienten einem Ziel – den Inhalt einer Geschichte zu vermitteln. Aber auch das Jahr 1927 brachte einen Durchbruch für das Musical. So kam das Stück The Jazz Singer als Tonfilmversion ins Kino und verlieh dem Genre einen zusätzlichen Popularitätsschub. Es begann ein Siegeszug des Musicals und es bahnte sich den Weg in die deutschen Musicalmetropolen Hamburg, Berlin, München und Stuttgart.

Das Phantom der Oper, Cats und Starlight Express

Das Musical entwickelte sich zu einem lebhaften Medium, welches gesellschaftliche Themen ins Zentrum des künstlerischen Seins stellt und den Zeitgeist musikalisch auffasst. Doch auch Klassiker erfahren Respekt und werden weiterhin aufgeführt. Ohne die Angleichung musikalischer Modetrends wären die Erfolge von West Side Story (1957), Hair (1967), Grease (1971), Jesus Christ Superstar (1971), Rocky Horror Show (1973), Starlight Express (1984) oder Mamma Mia! (1999) nicht denkbar.
Wichtige Vertreter der Musicalbranche sind Stephen Sondheim und Andrew Lloyd Webber.